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5. - 6. Juni 2010  Harzring Reinstedt
(14. / 12., Starter: 30)
(Sachsenmeisterschaft 5. / 5., Starter: 8)

Mit gemischten Gefühlen machten wir uns auf den Weg ins Harzvorland. Zwei Rennen hatte ich schon verpatzt und jetzt ging es auf meine "Hassstrecke". Wenn ich mit einer Strecke nicht klarkomme, dann mit dieser. Was wird also das dritte Rennen bringen?

Vati holte mich direkt von unserer Klassenfahrt aus Thüringen ab, und so konnte ich schon am Freitag Nachmittag trainieren. Und das mal zur Abwechslung bei herrlichstem Wetter. Unter diesen Bedingungen macht ja Rennen fahren erst Spass. Und den hatte ich reichlich. So erreichte ich dann im ersten Zeittraining mühelos das A-Finale und vorerst Startplatz 12. Nun machte sich langsam aber sicher die Klassenfahrt bemerkbar, denn da kommt man bekanntlich nicht viel zum schlafen. Also schonte ich meine Kräfte für das Rennen und versuchte im 2. Zeittraining konstante Rundenzeiten im Bereich meiner bisherigen Bestzeit zu fahren. Das gelang mir und ich konnte sogar Platz 12 halten, denn die Hitze machte wohl allen zu schaffen.

Im ersten Rennen lieferte ich mir nach verpatztem Start einen geilen Zweikampf mit meiner Freundin Nadine, den sie mit einer Radlänge für sich entschied. Der Start zu Lauf zwei war besser und ich konnte wieder mit um den Einzug in die Top Ten kämpfen. Doch als Christopher direkt vor mir vom Moped gefallen ist, musste ich abreißen lassen. Am Ende reichte es noch zu Platz 12 und meinem besten Ergebnis überhaupt. Doch von meinem Saisonzielen bin ich immer noch weit entfernt.

Die Sachsenmeisterschaft am noch wärmeren Sonntag ging ich in Ruhe an, denn ich war wegen der Hitze, dieser blöden Klassenfahrt und dem Training am Freitag eigentlich fix und fertig. In den Zeittrainings konnte ich mich aber nochmals um eine halbe Sekunde verbessern und stand auf Startplatz 6. Nach hinten hatte ich mehr als genug Luft und nach vorne leider auch. So war abzusehen, das es zwei einsame und langweilige Rennen werden würden.

Und so kam es dann auch. So fuhr ich halt locker meine Punkte ein und hoffte nur, nicht noch vor Ende des Rennens vor Müdigkeit vom Moped zu purzeln. Also endlich mal ein Rennwochenende, das so richtig Spaß gemacht hat, wo ich auch wieder viel gelernt habe, mich gegenüber dem Vorjahr um über 4 sec.(!) verbessern konnte und reichlich Selbstvertrauen getankt habe.

vivi-racing.com

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